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Donauwelle

Der Kuchen gehört nicht zu den “gesunden” Snacks, für die jeder zu Beginn des neuen Jahres wirbt. Ganz und gar nicht. Die Sahne oben drauf, die Schokolade… einige Kalorien kann man hier sicher zählen – aber sie schmecken so gut. Wen interessiert das schon?! Nehmen Sie ein kleineres Stück und alles ist in Ordnung. Und abends vielleicht noch ein kleines Stück… und am nächsten Tag ;P

Diese Art von Kuchen ist eine direkte Verbindung zu meinen “Backwurzeln” 😉 Ich habe ziemlich jung mit dem Backen von “Donauwellen” begonnen. Eine der großen Convenience-Firmen hier in Deutschland bietet viele verschiedene Kuchenmischungen an, und der Klassiker “Donauwelle” ist eine davon. Wenn Sie die Schachtel kaufen, wird sie mit einer Papierform zum Einbacken des Kuchens geliefert. Zumindest früher. So habe ich als Kind mit dem Backen begonnen. Mit Backmischungen. Ja… das ist eines meiner tiefsten dunklen Geheimnisse! Ich habe Kuchen aus Kuchenmassen gebacken ;P

Heute ziehe ich es vor, meine Kuchen und das ganze Zeug von Grund auf neu zu machen. Mit einigen vorgefertigten Teigen – zum Beispiel Filoteig oder Blätterteig – komme ich gut zurecht – solche Teige brauchen einfach viel Zeit und manchmal möchte man etwas schneller sein. Aber ein einfacher Laibkuchen ist in der gleichen Zeit fertig, in der ein Kuchen in einer Kastenform benötigt würde. Wo ist also die Notwendigkeit, sie zu verwenden? Ich habe sowieso die ganze Zeit fast alle Zutaten zu Hause 😛 Ich meine, wenn Sie die Kastenmischungen gewohnt sind und ihren Geschmack lieben – bleiben Sie dabei. Aber lassen Sie mich Ihnen sagen, Sie können auch andere Dinge tun! Und Sie wissen genau, was am Ende in der Torte ist 😛

Wie auch immer. Diese “Donauwelle” ist auch nicht wirklich kompliziert, sie braucht nur ein bisschen Zeit, weil die Sahne oben drauf abkühlen muss. Alles andere ist leicht erregbar.

ZUTATEN:

Für den Kuchen:
250g weiche Butter
200g Zucker
1 TL Vanillepaste oder Vanille Extrakt
5 Eier (M)
380g Mehl (Type 405)
3 TL Backpulver
Prise Salz
2 EL Kakao
1 EL Milch
350g (1 Glas) Schattenmorellen, abgetropft

Für die Vanillecreme:
500ml Milch
100g Zucker
45g Speisestärke
1 TL Vanillepaste oder Vanille Extrakt
1 Eigelb
250g weiche Butter

Für die Schokoladenglasur:
200g Zartbitterschokolade
20g Kokosfett

ZUBEREITUNG:

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine ca. 32x24cm Backform mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl ausstäuben. Zur Seite stellen. Die Kirschen in ein Sieb schütten und gut abtropfen lassen.

2. Die Butter mit dem Zucker in einer großen Schüssel hell und luftig aufschlagen. Die Vanillepaste/Vanille Extrakt zugeben und unterrühren. Die Eier einzeln dazugeben und jeweils gut unterrühren. Das Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und dann in drei Portionen zur Schüssel dazugeben und jeweils nur sehr kurz unterrühren. Etwa 3/4 des Teiges in die vorbereitete Form geben und glattstreichen. Den Kakao über den restlichen Teig sieben und dann zusammen mit der Milch unterrühren. Diesen dunklen Teig als zweite Schicht in die Form geben und glattstreichen, die beiden Schichten dabei möglichst nicht vermischen – funktioniert am besten, wenn man den dunklen Teig erst in kleinen Portionen auf dem hellen Teig platziert und dann verstreicht. Die abgetropften Kirschen auf der Oberfläche gleichmäßig verteilen und leicht in den Teig drücken. In die Mitte des Ofens schieben und dann für 35-40 Minuten backen – mit einem Zahnstocher testen, ob noch Teig kleben bleibt und erst herausnehmen, wenn der Zahnstocher sauber herauskommt. Aus dem Ofen nehmen, nach ein paar Minuten aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.

3. Während der Kuchen backt, den Pudding für die Vanillecreme vorbereiten und dafür die Stärke mit etwa 2 EL des Zuckers und etwas Milch glattrühren. Die restliche Milch, Zucker und Vanillepaste/Vanille Extrakt in einem Topf zum Kochen bringen. Die Stärkemischung unter Rühren zugeben und so lange rühren, bis der Pudding andickt. Das Eigelb gut unterrühren, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und dann ein Stück Klarsichtfolie direkt auf den Pudding legen und festdrücken, damit keine Haut entsteht. Komplett auskühlen lassen.

4. Für die Vanillecreme die Butter in einer großen Schüssel hell und luftig aufschlagen. Den abgekühlten Pudding esslöffelweise zugeben und unterrühren – Butter und Pudding sollten hier unbedingt die gleiche Temperatur haben (Zimmertemperatur), sonst gerinnt die Creme eventuell. Die Vanillecreme jetzt auf dem abgekühlten Kuchen verteilen und glattstreichen. Für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Tipp: Wenn man einen Backrahmen um den Kuchen legt und dann die Creme darauf verteilt, gibt es einen schöneren Rand.

5. Die Schokolade grob hacken und mit dem Kokosfett über einem Topf mit köchelndem Wasser schmelzen und glattrühren. Die Glasur auf der Vanillecreme verteilen, einen Moment warten, bis sie etwas angezogen hat und dann mit einem Garnierkamm oder einer Gabel das typische Donauwellenmuster einritzen. Komplett fest werden lassen und dann in Stücke schneiden und servieren.

Quelle:https://baketotheroots.de/donauwelle-aka-snow-white-cake/

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