Mürbeteig Rezept | Essen Rezepte

Mürbeteig Rezept

Mürbeteig Rezept
Mürbeteig Rezept

Zutaten

  • 100 g Zucker
  • 200 g Butter, kühle Raumtemperatur
  • 300 g Weizenmehl, Typ 405
  • 20 g Vollei
  • ca. 1 g Salz
  • ca. 2 g Zitronen- & Vanillearoma

Wir stellen das Rezept immer auf Vorrat hochgerechnet auf 1 Ei her. Wenn ich dann Mürbeteig benötige, rechne ich die Zutaten für den Mürbeteig im Rezept zusammen und kann mir dann die entsprechende Menge vom Mürbeteig abwiegen. Dafür benötigt ihr:

  • 250 g Zucker
  • 500 g Butter, kühle Raumtemperatur
  • 750 g Weizenmehl, Typ 405
  • 50 g Vollei (1 Ei)
  • ca. 2 g Salz
  • ca. 5 g Zitronen- und Vanillearoma.

Varianten:

Aromen & Gewürze:
durch die Zugabe von verschiedenen Aromen und Gewürzen kann der Geschmack variiert werden

vegan:
Backmargarine statt Butter und das Vollei einfach weglassen

Schokoladenmürbeteig:
in 1 kg 1-2-3-Mürbeteig werden ca. 50 g Kakaopulver untergearbeitet

Nussmürbeteig:
folgt

Vollkorn-Mürbeteig:
folgt

Zubereitung

Ausrollfähige Mürbeteige können auch ohne Küchenmaschinen hergestellt werden, indem die Zutaten kurz mit der Hand verknetet werden. Hierbei darf nur nicht zu lange kneten werden, sondern nur kurz, bis alles vermengt ist. Ansonsten wird die Butter zu warm und der Mürbeteig brandig.

Brandig wird ein Mürbeteig durch Fehler bei der Herstellung und dann reißt der Teig beim Ausrollen und ist nach dem Backen hart und nicht mürbe. Für die Herstellung eines Mürbeteigs muss das Fett eine kühle Raumtemperatur haben, denn nur geschmeidiges Fett, kann die Mehlteilchen gut umschließen. Zudem sollte Mürbeteig nur kühl verarbeitet und wenig geknetet werden.

Um den Mürbeteig in der Küchenmaschine herzustellen, als erstes die Butter, Eier, Zucker, Salz und Aromen (oder auch Gewürze) in die Maschine geben und mit den Knethaken glatt arbeiten lassen. Währenddessen das Mehl sieben.

Anschließend das gesiebte Mehl hinzu geben und nur noch so lange kneten, bis das Mehl nicht mehr sichtbar ist. Bei Mürbeteig ist es ganz wichtig, dass der Teig nicht zu viel geknetet wird.

Den Teig kurz zu einer Rolle formen und in Frischhaltefolie wickeln. Der Mürbeteig muss vor der Verarbeitung im Kühlschrank über Nacht ruhen, damit sich der Zucker lösen kann. Ansonsten laufen die Gebäcke breit. Soll der Teig noch am gleichen Tag verarbeitet werden, sollte Puderzucker verwendet werden. Wenn nicht die ganze Teigmenge benötigt wird, die Teigrolle vor dem Einpacken in mehrere Teile einteilen und einfrieren. Den eingefrorenen Teig ein Tag vor der Verwendung aus dem Gefrierschrank in den Kühlschrank geben und auftauen.

Am nächsten Tag kann der Mürbeteig weiter verarbeitet werden. Ausrollfähiger Mürbeteig wird gekühlt verarbeitet. Da er aber noch recht bröselig ist, wenn er aus der Kühlung kommt, wird er zuvor kurz mit der Hand geschmeidig geknetet bis er ausrollfähig wird. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Mürbeteig zu warm.

Der geschmeidige Mürbeteig wird anschließend ausgerollt und kann dazu genutzt werden, um z.B. Plätzchen auszustechen, Backformen auslegen und Mürbeteigböden herzustellen. Dabei muss nur beachtet werden, dass der Mürbeteig nicht zu warm werden darf und nicht zu viel geknetet sollte. Den Mürbeteig wieder in die Kühlung geben, wenn dieser zu warm wird. Deswegen sollten z.B. Plätzchen immer nahe beieinander ausgestochen werden, damit der Teig nicht so oft wieder zusammengeknetet und ausgerollt werden muss.

Große Mürbeteiggebäcke wie z.B. Mürbeteigböden werden mit einer Gabel oder einem Loch-Roller eingestochen, denn ansonsten wellt er sich beim Backen nach oben.

Backzeit: ca. 5-10 min 
Backtemperatur: 180-190 °C, offener Zug
Backeinstellung: Ober- und Unterhitze, vorgeheizt, Einschub unteres Drittel

Die Mürbeteiggebäcke sind richtig gebacken, wenn nur der Rand und der Boden leicht hellbraun sind. Wenn sie zu dunkel werden, dann werden Mürbeteiggebäcke bitter.

Die Gebäcke auf einem Auskühlgitter abkühlen lassen. Sie sind in z.B. einer Keksdose einige Zeit haltbar, da Mürbeteiggebäcke zu den Dauerbackwaren gehören.

Guten Appetit!

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